Was ist eine selbstsichernde Mutter?
Eine selbstsichernde Mutter ist eine Mutter, die sich durch Reibung selbst sichert. Herkömmliche Muttern können sich während des Gebrauchs aufgrund von Vibrationen oder anderen Faktoren lösen. Um dies zu verhindern, wurden selbstsichernde Muttern entwickelt. Ihre Hauptfunktionen sind Lockerungsschutz und Vibrationsfestigkeit, wodurch sie für spezielle Anwendungen geeignet sind. Sie funktionieren typischerweise durch eine reibungsbasierte Verriegelung. Selbstsichernde Muttern werden nach Funktion in Typen mit Nyloneinsätzen, Flanschhälsen oder metallischen Lockerungsschutzvorrichtungen eingeteilt. Alle gehören zur Kategorie der Drehmomentmuttern mit Losdrehsicherung.
Was ist eine Sicherungsmutter?
Sicherungsmuttern werden häufig in der mechanischen und verwandten Industrie eingesetzt. Ihr Funktionsprinzip beruht auf der Reibung zwischen Mutter und Schraube zur Selbsthemmung. Allerdings lässt die Zuverlässigkeit dieser Selbsthemmung bei dynamischer Belastung nach. In kritischen Anwendungen werden zusätzliche Lockerungsschutzmaßnahmen implementiert, um eine zuverlässige Mutternsicherung zu gewährleisten.
Sicherungsmuttern lassen sich im Allgemeinen in zwei Kategorien einteilen: Bei der einen handelt es sich um das Festziehen zweier identischer Muttern auf derselben Schraube, wobei zwischen ihnen ein zusätzliches Drehmoment ausgeübt wird, um die Verbindung zu sichern. Die andere besteht aus speziellen Anti-Lockerungs-Muttern, die mit Anti-Lockerungs-Unterlegscheiben verwendet werden müssen. Bei der speziellen Anti-Lockerungsmutter handelt es sich nicht um eine Sechskantmutter, sondern um eine Rundmutter mit sechs in den Umfang eingeschnittenen Kerben. Diese Kerben dienen sowohl als Griffpunkte für Anziehwerkzeuge als auch als Eingriffspunkte für die Sicherungslaschen der Anti-Lockerungs-Unterlegscheibe. Die zweite Methode bietet eine höhere Zuverlässigkeit als die erste, erfordert jedoch eine relativ komplexere Struktur.